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Institut referiert beim Expertenkreises Impact Investing

Die Gestaltung von Anlagerichtlinien und die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in diese Leitlinien für die Kapitalanlage von Stiftungen standen im Mittelpunkt eines Vortrags, den das Institut im Rahmen eines Treffens des Expertenkreises Impact Investing in München gehalten hat. Im Fokus des Vortrages standen die verschiedenen Elemente von Anlagerichtlinien und die Möglichkeiten, wie hier jeweils Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden können. Der Expertenkreis unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen traf sich bereits zum 9. Mal, um über Impact Investing in der Vermögensverwaltung und Best-Practices für Investments mit positiver gesellschaftlicher Wirkung zu diskutieren.

Expertenkreis-Impact-Hub-Gruppenbild

 

Zahl der Nachhaltigkeitsfonds in Europa weiter gestiegen

1.874 nachhaltige Investmentfonds waren per Ende 2014 in Europa zum Vertrieb zugelassen. Das von ihnen verwaltete Anlagevermögen erreichte mit insgesamt 372 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Seit 2012 ist es um beachtliche 56% gestiegen. Dies sind die Hauptergebnisse der Studie „European Responsible Investing Fund Survey 2015“, die KPMG im Auftrag des Luxemburger Fondsverbandes ALFI (Association of the Luxembourg Fund Industry) erstellt hat. Der Marktanteil der nachhaltigen Fonds bezogen auf das verwaltete Vermögen lag bei 3,3%, bezogen auf die Anzahl der Fonds bei 3,4%.

Mehr: http://www.alfi.lu/node/2891

TTIP: Gefährdet die schlechte CSR-Performance der US-Unternehmen europäische Nachhaltigkeitsstandards?

Kritiker am Freihandelsabkommen TTIP befürchten, dass die hohen europäischen Standards beispielsweise beim Umwelt- und Klimaschutz durch das für Unternehmen vorgesehene Recht untergraben werden, gegen die entsprechenden Regelungen klagen zu können, wenn sie sich davon in ihrer Geschäftstätigkeit behindert fühlen. Für den aktuell erschienenen oekom Corporate Responsibility Review 2015 hat die Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research vor diesem Hintergrund die Nachhaltigkeitsleistungen von US- und EU-Großunternehmen miteinander vergleichen. Dabei zeigte sich, dass US-Unternehmen sich bisher deutlich weniger mit den Herausforderungen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Während die EU-Unternehmen von oekom research eine durchschnittliche Bewertung von 40,6 auf der von 0 bis 100 (Bestwert) reichenden Skala erhielten, kamen die US-Unternehmen nur auf eine durchschnittliche Bewertung von nur 25,2. Auch in Branchen, in denen der Waren- und Dienstleistungsaustausch zwischen den beiden Wirtschaftsräumen besonders groß ist, wie z. B. in der Automobilbranche und dem Maschinenbau, zeigen europäische Unternehmen bessere Leistungen im Nachhaltigkeitsbereich. Das Institut für nachhaltige Kapitalanlagen hat oekom research bei der Erstellung der Studie unterstützt.

http://www.oekom-research.com/homepage/german/oekom_CR_Review_2015_DE.pdf