NKI News

Aktuelles


NKI Partner des 1. Bankenratings des WWF Deutschland

Heute hat der WWF Deutschland die Ergebnisse seines 1. Bankenratings veröffentlicht. Die Studie gibt einen Überblick darüber, wie sich 14 der größten Banken mit Sitz in Deutschland für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Bei der Bewertung der Banken wird zwischen dem Leistungsangebot für Privatkunden und dem für Unternehmenskunden unterschieden. Im Privatkundengeschäft belegt die zum BayernLB-Konzern gehörende DKB den ersten Rang. Im Firmenkundengeschäft teilt sich die DKB die Führungsposition mit der ING Bank und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Basis der Bewertung ist eine vom WWF entwickelte Vision für eine zukunftsfähige Bank, die sogenannte „Bank 2025“.

Das NKI war vom WWF Deutschland mit der Konzeption und Durchführung der Befragung sowie der Erstellung der Studie beauftragt.

Mehr: Pressemitteilung des WWF (Pressemitteilung WWF Bankenrating) sowie Studie (Studie WWF Bankenrating)

Ausgezeichnete Transparenz – euro spezial zur Transparenz-Offensive von Rödl & Partner

Die Sonderveröffentlichung „Ausgezeichnete Transparenz“ von euro spezial, die in Kooperation mit Rödl & Partner erschienen ist, beschäftigt sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der Frage, welche Bedeutung Transparenz in der Kapitalanlage hat und wie diese glaubwürdig erreicht werden kann. Das Magazin enthält u. a. Portraits von Vermögensverwaltern, die für ihre Aktivitäten mit dem „Transparenten Bullen“ ausgezeichnet werden, der von Rödl & Partner zusammen mit dem Finanzen Verlag vergeben wird.

Berichtet wird auch über einen Workshop zur Entwicklung der nachhaltigen Kapitalanlage, den Rolf D. Häßler, Geschäftsführer des NKI, aktiv mitgestaltet hat.

Mehr: euro spezial Transparenter Bulle

NKI: Stellungnahme im Artikel „Grüne Welle“ in der Sparkassenzeitung

Mit der steigenden Nachfrage von Privatkunden nach nachhaltigen Anlageproukten beschäftigt sich der Artikel „Grüne Welle“ der Sparkassenzeitung. Die Kernaussagen von Rolf D. Häßler, Geschäftsführer des NKI:

Rolf Häßler, Geschäftsführer des Instituts für Nachhaltige Kapitalanlagen (NKI), rechnet indes damit, dass Sparkassen mit grünen Kapitalanlage vor neuen Absatzchancen stehen. Wichtig sei aber, dass die Berater von den grünen Produkten überzeugt sind. „Viel wird davon abhängen, wie sicher sich die Berater bei dem Thema fühlen und welche ,Berührungsängste‘ sie bei diesem Thema haben. Nur wenn sie hier über umfassende Informationen verfügen und diese gezielt einsetzen können, werden sie entsprechende Produkte mit Überzeugung empfehlen können – und die Anleger werden der Empfehlung folgen“, sagt Häßler.

Entscheidend sei hier die Erstansprache der Kunden: „Eine Aussage wie ,Ich muss Sie das fragen: Grundsätzlich gäbe es auch die Möglichkeit …‘ hat eine ganz andere Wirkung als ,Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, bei Ihrer Kapitalanlage auch auf Klimaschutz und andere Umweltthemen zu achten?‘“, erläutert der Experte.

Häßler sieht das Angebot für nachhaltige Produkte bei den Sparkassen noch nicht ausgereizt. „Der Sparkassensektor hat den Vorteil, dass die Deka als Wertpapierhaus der Sparkassen bereits über eine eingeführte Palette entsprechender Produkte verfügt. Auch einige Sparkassen können ihren Anlegern bereits eigene nachhaltige Anlageprodukte bieten, etwa die Haspa mit ihrem Hamburger Nachhaltigkeitsfonds“, sagt er. Doch die Institute sollen auch überlegen, nachhaltige Spar- und Immobilienangebote zu schaffen. „Hierfür müssen sich die Sparkassen mit einem entsprechenden Angebot wappnen.“

Die grüne Welle im Finanzsektor liefert den Sparkassen aber einen weiteren Pluspunkt. Die auf das Gemeinwohl ausgerichteten Institute haben ein gutes Argument, um sich vom hart umkämpften Wettbewerb um Privatkunden abzuheben. Dazu sollten die Sparkassen aber noch mehr für Nachhaltigkeit trommeln, „welche ganz konkreten Maßnahmen sie beispielsweise im Geschäftsbetrieb, im Personalbereich sowie im Kredit- und Anlagegeschäft durchführen“, sagt Häßler.

Mehr: Sparkassenzeitung: Grüne Welle