NKI-Studie zu Tiefseebergbau in Kooperation mit dem AKI

Trotz aller Bemühungen im Zusammenhang mit einer Kreislaufwirtschaft ist der Hunger der Weltwirtschaft nach „frischen“ Rohstoffen nach wie vor beinahe ungebremst. Auf der Suche nach neuen Vorkommen rückt dabei der Tiefseeboden zunehmend in den Fokus, auf dem polymetallische Manganknollen und andere Rohstoffe lagern. Sie haben unter anderem für die Einführung kohlenstoffarmer Technologien, wie etwa Solar‐ und Windkraftanlagen, und damit für die Erreichung der internationalen Klimaziele große Bedeutung. Allerdings sind die ökologischen Folgen eines Bergbaus in der bisher weitgehend unbekannten und unberührten Tiefsee – nur 0,001 Prozent der Tiefsee wurde bislang erkundet – bisher nicht umfassend erforscht, beispielsweise mit Blick auf eine mögliche Schädigung der Artenvielfalt und Ökosysteme der Tiefsee. Vor diesem Hintergrund fordern Staaten und zivilgesellschaftliche Organisationen, aber auch Banken und Investoren ein Moratorium für den Tiefseebergbau.

Die aktuelle Ausgabe der Reihe „NKI Research“ beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit den Grundlagen und Risiken des Tiefseebergbaus, analysiert aktuelle politische und gesellschaftliche Initiativen für ein Moratorium und beleuchtet, welche Bedeutung dieses Thema für die (nachhaltige) Kapitalanlage haben kann. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) einen Kooperationspartner für die Studie gewinnen konnten, der die Risiken des Tiefseebergbaus umfassend analysiert hat und sich in der Konsequenz dieser Analyse intensiv für dessen Stopp einsetzt.

Das NKI plant eine Reihe weiterer Publikationen zu aus ESG-Perspektive kritischen und für den Kapitalmarkt relevanten Themen, aktuell zum Thema „autonome Waffen“. Wir freuen uns, wenn wir auch hierfür Kooperationspartner gewinnen können. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

Die Studie finden Sie unter:
https://nk-institut.de/wp-content/uploads/2025/12/NKI-Research-Tiefseebergbau-12-2025.pdf