portfolio institutionell: NKI schlägt Alternativen zu Rüstungs-Fonds vor

In einem ausführlichen Artikel vom 12. September 2025 greift portfolio institutionell die aktuelle Ausgabe der Reihe „NKI Position“ zum Thema Rüstung und nachhaltige Kapitalanlagen auf:

In einem aktuellen Positionspapier des NKI – Institut für nachhaltige Kapitalanlagen finden sich zwei Motive auch für nachhaltige Investoren, in Rüstungsunternehmen zu investieren: Defense-Investments begründen sich Anleger einmal darin, in die Sicherheit des politischen und wirtschaftlichen Systems investieren zu wollen, in dem sie agieren und leben. Außerdem wollen Anleger auch an der guten Performance der Aktien von Rüstungsunternehmen partizipieren.

Um das „komplexe Spannungsfeld von ethischen, sicherheitspolitischen und finanziellen Überlegungen“ aufzulösen, plädiert der NKI dafür, den Herstellern von geächteten und kontroversen Waffen kein Kapital zur Verfügung stellen. Dabei wäre es für den NKI „wünschenswert, wenn entsprechende Ausschlüsse noch konsequenter für alle geächteten Waffen umgesetzt werden würden“. Zweitens sollten (Nachhaltigkeits-)Fonds, die in konventionelle Waffen investieren, dies umfassend transparent machen und damit den Anlegern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob sie dieses Investment als tragbar erachten.

Diese Standpunkte vertrat der NKI bereits in der Vergangenheit. Nun wartet das Team um Geschäftsführer Rolf Häßler aber noch mit einem Vorschlag zu alternativen Sicherheitsinvestments auf.  (…)

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