Der aktuelle Kommentar des NKI in der Rubrik „Gastwirtschaft“ der Frankfurter Rundschau beschäftigt sich mit der Frage, warum beim neuen Altersvorsorgedepot zwar gerne auf das erfolgreiche schwedische Modell verwiesen wird, anders als dort aber auf nachhaltigkeitsbezogene Vorgaben verzichtet wird.
Damit wird nicht nur eine Chance vertan, zusätzliche und dringend benötigte Mittel für die Transformation der deutschen Wirtschaft zu generieren. Gerade angesichts eines Anlagehorizonts von oft mehr als 50 Jahren für die Anspar- und Auszahlphase ist es nicht nachvollziehbar, warum eine zentrale Frage ausgeblendet wird: Leisten die Unternehmen, in deren Aktien und Anleihen investiert wird, einen Beitrag zu einer klimaverträglichen, ressourceneffizienten und sozial fairen Transformation? Dies wäre schon unter Risikogesichtspunkten dringend geboten.
