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Orientierungshilfe „Ethisch-nachhaltig investieren“ erschienen

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben gestern die aktualisierte Orientierungshilfe für eine ethisch-nachhaltige Kapitalanlage vorgestellt. Sie soll Finanzverantwortliche in kirchlichen Einrichtungen dabei unterstützen, ihre Finanzmittel unter Berücksichtigung ethischer und nachhaltiger Kriterien anzulegen. Die Orientierungshilfe beschreibt in den ersten beiden Kapiteln, unter welchen Vorzeichen sich kirchliche Einrichtungen auf den Weg zum ethisch-nachhaltigen Investment begeben. Das dritte Kapitel stellt Bausteine vor, die ein solches Investment ausmachen. Im vierten Kapitel werden acht konkrete Schritte zum ethisch-nachhaltigen Investment benannt. Das fünfte Kapitel zeigt auf, dass dieses Investment den wachsenden Anforderungen an Glaubwürdigkeit und Transparenz im Umgang der Kirche mit ihrem Geld gerecht werden kann.

Das NKI hat die Überarbeitung der Orientierungshilfe konzeptionell und redaktionell unterstützt und bedankt sich bei den Herausgebern für das Vertrauen.

Mehr: Orientierungshilfe „Ethisch-nachhaltig investieren“

Rolf D. Häßler in neuen Nachhaltigkeitsbeirat der Evangelischen Bank berufen

Die Evangelische Bank (EB) hat ihre zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten verstärkt und eine weitere Initiative gestartet. Mit ihrem neuen Nachhaltigkeitsbeirat schafft sie ein Forum für einen fachlichen Austausch zwischen namhaften Experten aus Diakonie, Nichtregierungsorganisationen, Politik und Wissenschaft mit Führungskräften der Bank. 

„Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, namhafte Experten für diese für uns neue Form der Zusammenarbeit zu gewinnen. Sie hilft uns, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil unseres Geschäftsmodells weiter zu schärfen und das Thema kontinuierlich zukunftsorientiert auszurichten.“, betont der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Bank, Thomas Katzenmayer. 

Der Nachhaltigkeitsbeirat der Evangelischen Bank ist ein Gremium, welches der EB-Gruppe beratend zur Seite steht. Inhaltlich wird es um die Nachhaltigkeitsstrategie und -organisation ebenso gehen wie um weitere strategische Themen der Bank, zu denen z.B. nachhaltige Anlageformen gehören. Ausdrücklich dankte Katzenmayer den Mitgliedern des neuen Gremiums. Er freue sich auf Impulse und Anregungen der Experten und auf die Arbeit im Netzwerk, so der Vorsitzende des Vorstands weiter. 

Der Nachhaltigkeitsbeirat ist mit sieben namhaften externen Persönlichkeiten aus den Bereichen NGO, Diakonie, Politik und Wissenschaft besetzt, die für 3 Jahre berufen wurden:

  • Prof. Dr. Christina Evelies Bannier: Professur für Banking & Finance an der Justus-Liebig-Universität Gießen 
  • Dr. Karin Bassler: Pfarrerin der Ev. Landeskirche in Württemberg, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren 
  • Rainer Freyer: Geschäftsführer Dienste für Menschen gGmbH 
  • Rolf D. Häßler: Geschäftsführer NKI – Institut für nachhaltige Kapitalanlagen 
  • Prof. Dr. Guido Pfeifer: Geschäftsführer ADG Business School an der Steinbeis-Hochschule 
  • Christine Scheel: frühere Bundestags-Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen 
  • Prof. Dr. Wilhelm Schmid: freier Philosoph 

Mehr: www.eb.de

NKI beim Zukunftskongress FINTROPOLIS 2021

Im Rahmen des Zukunftkongresses FINTROPOLIS 2021 diskutiert Rolf Häßler mit anderen Experten, wie nachhaltige Finanzprodukte zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen.

Nachhaltigen Kapitalanlagen versprechen eine „doppelte Wirkung“: die Verknüpfung einer marktgerechten Rendite mit einer positiven Wirkung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Kann das erfüllt werden? Und wie misst man überhaupt eine konkrete Nachhaltigkeitswirkung? Was der Finanzmarkt hier leisten kann, wo Fallstricke liegen und wo Gestaltungsmöglicheiten, darüber diskutieren die Experten Meike Frese (Fährmann Unternehmensberatung), Jan Köpper (GLS Bank) und Rolf Häßler (Institut für nachhaltige Kapitalanlagen).

Diese Session findet am 25.06.21 um 13 Uhr digital statt.

Mehr: www.fintropolis.de