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NKI übergibt Preis für den besten nachhaltigen Investor an die BVK

Die Bayrische Versorgungskammer (BVK) hat den renommierten Portfolio Institutionell Award in der Kategorie „Bester nachhaltiger Investor“ gewonnen. Die BVK überzeugte die Jury, zu der Rolf D. Häßler, Geschäftsführer des NKI, gehört, durch eine umfassende Integration sozialer, umweltbezogener und ethischer Kriterien in die Kapitalanlage. Die Bayerische Versorgungskammer führt die Geschäfte von zwölf berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen.

Mehr unter Portfolio Institutionell Awards 2019

Monika Pietsch-Hadré verstärkt ab sofort das Team des NKI

Seit März 2019 unterstützt Monika Pietsch-Hadré  das NKI bei wissenschaftlichen Recherchen und Projekten. Frau Pietsch-Hadré studierte Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Finanzen in Bremen und Leeds und war anschließend in verschiedenen Unternehmen im Controlling tätig. Im Jahr 2012 wechselte sie im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes zu nachhaltigen Geldanlagen zur Verbraucherzentrale Bremen. Dort arbeitete sie mit an der Konzeption und  Etablierung eines Beratungsangebots für ethische, soziale und ökologische Geldanlagen sowie der Entwicklung des Informationsportals www.geld-bewegt.de. Parallel zu ihrer Tätigkeit erwarb sie an der Technischen Universität Kaiserslautern einen Masterabschluss in Nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit.

Deutsche Investoren gegen kontroverse Waffen

Mehr als 140 Asset Manager, Besitzer von Vermögenswerten, Vermögensverwalter und Vermögensdienstleister aus der ganzen Welt, die zusammen Anlegergelder im Wert von 6,8 Billionen US-Dollar vertreten, haben gemeinsam Indexanbieter dazu aufgefordert, kontroverse Waffen aus den gängigen Indizes zu entfernen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a. die Bayerische Versorgungskammer, Metallrente, Steyler Ethik Bank und Vekra.

In einem offenen Brief, der auch in der Financial Times, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps veröffentlicht wurde, wendeten sich die Unterzeichner an Vertreter von FTSE Russell, Morningstar, MSCI, S&P Dow Jones Indices und STOXX.  Anlagen in Unternehmen mit Bezug zu kontroversen Waffen verstoßen schon heute gegen einige nationale Bestimmungen und internationale Konventionen, die gängigen Indizes, so die Unterzeichner, berücksichtigen sie aber nach wie vor. Für aktive Anleger, die sie selbst ausschließen, bedeutet dies einen zusätzlichen Tracking Error im Vergleich zu Standardbenchmarks und zusätzliche Kosten. Passive Anleger haben dagegen meist keine Wahl, denn die überwältigende Mehrheit der Strategien bildet traditionelle Indizes ohne Ausschlüsse nach. Folglich tragen heute Anleger, die die Benchmarks der grossen Anbieter verwenden, zur Finanzierung von Unternehmen bei, die mit der Herstellung von kontroversen Waffen zu tun haben.

Die in der Schweiz gestartete Initiative wird von Swiss Sustainable Finance koordiniert. Mehr unter http://www.sustainablefinance.ch/en/engagement-initiatives-_content—1–3117.html