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Deutsche Investoren gegen kontroverse Waffen

Mehr als 140 Asset Manager, Besitzer von Vermögenswerten, Vermögensverwalter und Vermögensdienstleister aus der ganzen Welt, die zusammen Anlegergelder im Wert von 6,8 Billionen US-Dollar vertreten, haben gemeinsam Indexanbieter dazu aufgefordert, kontroverse Waffen aus den gängigen Indizes zu entfernen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a. die Bayerische Versorgungskammer, Metallrente, Steyler Ethik Bank und Vekra.

In einem offenen Brief, der auch in der Financial Times, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps veröffentlicht wurde, wendeten sich die Unterzeichner an Vertreter von FTSE Russell, Morningstar, MSCI, S&P Dow Jones Indices und STOXX.  Anlagen in Unternehmen mit Bezug zu kontroversen Waffen verstoßen schon heute gegen einige nationale Bestimmungen und internationale Konventionen, die gängigen Indizes, so die Unterzeichner, berücksichtigen sie aber nach wie vor. Für aktive Anleger, die sie selbst ausschließen, bedeutet dies einen zusätzlichen Tracking Error im Vergleich zu Standardbenchmarks und zusätzliche Kosten. Passive Anleger haben dagegen meist keine Wahl, denn die überwältigende Mehrheit der Strategien bildet traditionelle Indizes ohne Ausschlüsse nach. Folglich tragen heute Anleger, die die Benchmarks der grossen Anbieter verwenden, zur Finanzierung von Unternehmen bei, die mit der Herstellung von kontroversen Waffen zu tun haben.

Die in der Schweiz gestartete Initiative wird von Swiss Sustainable Finance koordiniert. Mehr unter http://www.sustainablefinance.ch/en/engagement-initiatives-_content—1–3117.html

NKI und WM Seminare: Seminar zum Nachhaltigen Investment am 21.3.2019 in Eschborn

In Kooperation mit dem NKI – Institut für nachhaltige Kapitalanlage veranstaltet WM Seminare am 21.3.2019 in Eschborn ein ganztägiges Seminar zum Thema Nachhaltiges Investments. Ziel des Seminar-Angebotes ist es, eine breite Wissensbasis zu schaffen, die es den Teilnehmern ermöglicht, professionell mit den neuen Herausforderungen einer nachhaltigen Kapitalanlage umzugehen und sich ergebende Marktchancen aktiv zu nutzen.

Das Seminarangebot richtet sich zum einen an institutionelle Investoren, insbesondere Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung und Versicherungen, aber auch Stiftungen, kirchliche Einrichtungen und NGOs, die auf Basis regulatorischer Vorgaben oder vor dem Hintergrund der Ziele und Werte ihrer Institutionen Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Kapitalanlage integrieren müssen bzw. wollen. Zum anderen werden Banken und Vermögensverwalter angesprochen, die planen, ihr Leistungsangebot um nachhaltige Lösungen zu erweitern.

Weitere Informationen unter: https://www.wmseminare.de/veranstaltung/1122//

NKI und Green City AG: Umfrage zur Attraktivität von Kapitalanlagen im Bereich erneuerbarer Energien

Windparks, Solarstromanlagen oder Wasserkraftwerke sind für rund 26 Prozent der Bundesbürger eine attraktive Geldanlage. Dies bestätigt eine bevölkerungsrepräsentative Studie, die die das NKI in Kooperation mit der Green City AG in Auftrag gegeben hatte.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist für insgesamt drei von fünf Bundesbürgern ein elementarer Schlüsselpunkt des Klimaschutzes. Immer mehr Menschen möchten einen persönlichen Beitrag zum Klima leisten und Ihr Kapital sinnvoll anlegen: Für 29 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen kommt eine Investition in Erneuerbare Energien in Frage. Im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ist diese Bereitschaft noch höher: Etwa 30 Prozent dieser Altersgruppe sind an einer Investition in regenerative Energiequellen interessiert. Diese Ergebnisse gehen aus der Studie „Erneuerbare Energien aus Sicht von Finanzentscheidern in Privathaushalten“ hervor. Insgesamt 1.678 Personen wurden im Rahmen der Studie von der GfK Nürnberg durchgeführt. Auftraggeber ist die Green City AG in Kooperation mit dem Institut für nachhaltige Kapitalanlagen.

Weitere Informationen unter: Erneuerbare Energien aus Sicht der Finanzentscheider in Privathaushalten